Wie alles begann
Anfang der 1990er Jahre gab es in mehreren deutschen Städten Anzeichen von Ausländerfeindlichkeit und Fremdenhass. Drastische Beispiele waren die Ausschreitungen vor einem Wohnheim für Geflüchtete in Hoyerswerda 1991, die Angriffe auf die zentrale Aufnahmestelle für Asylbewerber in Rostock 1992 und die Todesopfer von Mölln 1992.
Auch Mannheim blieb nicht gänzlich von ausländerfeindlichen Aktivitäten verschont.
Umtriebe und fremdenfeindliche Parolen vor einem Asylbewerberheim und letztlich die Verteilung eines rassistischen Flugblattes in unserem Stadtteil Neckarstadt gaben einer kleinen Gruppe von Menschen Anlass, diesen Tendenzen entgegen treten zu wollen.
Im Rahmen eines Straßenfestes sollte gezeigt werden, dass die Neckarstadt kein Raum für die beschriebene ausländerfeindliche Stimmung ist und dass viele Neckarstädter*innen bereit sind, dies deutlich zu machen.
Das Fest war eigentlich als einmalige Aktion gedacht. Die Resonanz war aber so eindeutig positiv, dass wir bereits im darauffolgenden Jahr das zweite „Vielfalt statt Einfalt – Fest“ organisierten und letztlich im Jahr 2019 das 28. Straßenfest in ununterbrochener Reihenfolge stattfand. Hätte nicht auch uns Corona ausgebremst, hätten wir im letzten Jahr das 30. Straßenfest gefeiert. So aber fand 30 Jahre nach Gründung unserer Initiative am 20.05.2023 unser 28. Straßenfest unter den Platanen in der Max Joseph Straße statt.
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